Durch unsere Arbeit in zahlreichen Projekten im gesamten Bundesgebiet haben wir Verstehens- und Beratungsansätze entwickelt, die sich auf die besonderen Fragestellungen, Bedingungen und Konzepte unserer Zielgruppen beziehen. Wir richten uns an Organisationen, die in den Feldern der Jugend- und Sozialhilfe tätig sind. Diese haben spezifische Rahmenbedingungen, Aufgaben und Arbeitsabläufe. Die immer vorhandene Spannung zwischen notwendigen fachlichen Innovationen und wirtschaftlicher Ausrichtung betrachten wir als eine Herausforderung, die nicht einseitig aufgelöst werden kann. Gleichzeitig müssen z.Zt. teilweise drastische Kürzungen der Budgets für soziale Dienstleistungen berücksichtigt werden.

Unser Ziel ist es, in Organisationen sowohl produktive Strukturen, Konzepte und Abläufe zu sichern, als auch solche Organisationsabläufe, Arbeitsweisen- und -formen zu verändern, die einer effektiven und effizienten Aufgabenerledigung entgegen stehen oder diese erschweren. Das bedeutet häufig eine Auseinandersetzung mit der bestehenden Organisationskultur, also eine Überprüfung von Handlungsroutinen, Ritualen, Gewohnheiten und ungeschriebenen Gesetzen. Bei dieser Arbeit können wir auf vielfältige Erfahrungen im Umgang mit Zielgruppen Sozialer Arbeit und entsprechenden Institutionen zurückgreifen.

Nicht zuletzt ist es die Spannung zwischen der Verwendung öffentlicher Gelder und der Organisation sozialer Verantwortung, die uns interessiert und beschäftigt. Die sich daraus ergebende Komplexität für die Gestaltung von Veränderungsprozessen ist für uns immer wieder eine neue Aufgabe, der wir mit Kompetenz und Kreativität sowie Engagement und Pragmatismus begegnen.